Was am Schluss übrig bleibt

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Neulich besuchte ich wiedermal meine Verwandten in Spanien. Die Meisten sind mittlerweile weit im Rentenalter und glücklicherweise großteils wohlauf.

Sie erzählten davon, wie es ihnen und ihren Kindern geht und sie erzählten von früher.

Fast keine Geschichte handelte vom Arbeitsleben.

Niemand hat vom Abschluss eines großen Projekts gesprochen. Es erzählte auch keiner davon, wie er in seinem Beruf aufgestiegen ist. Die einzigen berufsbezogenen Geschichten waren Reisegeschichten. Aber auch hier ging es weniger um die Arbeit selbst. Es waren lediglich lustige, zwischenmenschliche Anekdoten.

Sie erzählten von den Zeiten als sie jung waren und das Leben genossen. Sie erzählten von besonderen, persönlichen Ereignissen die sie erleben durften.

Was bedeutet das für mich?

Sollte ich keinen Wert mehr auf beruflichen Erfolg legen?

Sollte ich die Arbeit hinten anstellen und mehr erleben?

Nein! Obwohl ich mir sicher bin, dass ich im Alter wenig von meinem Berufsleben erzählen werde, empfand ich meine bisherigen Tätigkeiten abwechslungsreich und spannend.

Nichtsdestotrotz bleibe ich nicht unbeeinflusst und möchte zukünftig:

  • mehr auf meine Work-Live-Balance achten.
  • mich zyklisch fragen, ob ich noch auf der richtigen Stelle sitze.
  • mit beruflichen Herausforderungen weiterhin professionell aber gelassener umgehen.

Was wird bei Dir übrig bleiben? Schreibe es mir doch in den Kommentaren!

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