Es lebe die Gesundheit – Kampf der Erkältung

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Hier nun der komplette Artikel zum Thema Erkältung . Wer nicht alles lesen möchte darf mir gerne bei Instagram folgen und sich die kleinen Tipps dazu anschauen:

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Warum sollte man sich diesen Artikel allerdings anschauen? Erkältungen sind doch ein alter Hut. Ja, das stimmt! Allerdings passt das Wissen und das Verhalten vieler Menschen nicht zusammen.

Bevor ich loslege, ein kleines Beispiel:

Wusstest du, dass Krankheitserreger auf einem Smartphone-Display bis zu 18 Stunden überleben können?
Du denkst dir gerade Folgendes:
„Ja, aber mein Handy fasse ja nur ich selbst an. Dann ist das ja kein Problem!“
Denken wir mal etwas weiter. Du bist nun zum Essen in der Kantine und kommst mit deinen Händen mit Krankheitserregern in Berührung. Nach dem Essen gehst du wieder ins Büro. Da du ja weißt, dass Krankheitserreger an deinen Händen sein könnten, gehst du vorher noch Hände waschen. Kurz vorab wird allerdings nochmal aufs Handy geschaut. Keine neuen Nachrichten. Ok, ab zum Händewaschen. Und zack, hast du die Erreger schon auf dem Display.

Jedes Mal, sobald du das Smartphone nun in die Hand nimmst, hast du die Erreger wieder an den Händen. Gleiche Szenarien kannst du dir mit Tastaturen, Lichtschaltern, Türklinken usw. ausdenken.

Keiner von uns möchte ein Leben führen wie Michael Jackson. Durch normales, aber richtiges Verhalten, lässt sich das Risiko für dich und deine Mitmenschen deutlich reduzieren.

Vorbeugen durch Hygiene

Eine pauschale Aussage zu der Überlebenszeit von Erkältungsviren auf Oberflächen ist nicht zu treffen. Sie unterscheiden sich in ihren Typen, aber auch die Umgebungsfaktoren, wie Wärme und Feuchtigkeit spielen eine Rolle. Als Richtwerte kann man sich aber folgende Zahlen merken.

Erkältungsviren überleben bis zu:

  • 1 Stunde auf einem Taschentuch.
  • 3 Stunden auf der Handfläche.
  • 18 Stunden auf der Fernbedienung, Schalter, Wasserhahn, Touchscreen.

Was kann man also dagegen tun?

Hände waschen

Beim Kontakt mit erkälteten Menschen oder verunreinigten Flächen sollte man unbedingt Hände waschen. Meine Tochter hat bereits im Kindergarten gelernt, dass man seine Hände 20 Sekunden mit Seife intensiv waschen soll. Ja, ich tue es auch nicht. 10 Sekunden kannst du dir aber sicher nehmen, oder?

Lass deine Hände aus dem Gesicht

Das ist das A und O zur Vermeidung einer Ansteckung. Solange du die Finger und die Hände nicht in den Bereich von Schleimhäuten bringst (z.B. Nase), kannst du den größten Teil der Erreger aus dem Gefahrenbereich lassen.

Vermeide Körperkontakt

Keine Angst! Es geht hier nur um den Kontakt mit erkälteten Menschen. Ärzte zum Beispiel schütteln ihren Patienten grundsätzlich nicht die Hand. Ein nettes „Hallo“ tut es vielleicht auch. Selbst eine Umarmung ist besser, als die frisch benieste Hand deines Gegenübers zu schütteln.

Niese in die Ellenbeuge

Wir hatten ja bereits die Regel, dass die Hände im Gesicht nichts verloren haben. Wenn du dir in die Hand niest, hat dies zwei Folgen:

  • Wenn du bereits krank bist, überträgst du mit deinen Händen die Erreger.
  • Wenn du im gesunden Zustand niest, hast du schon wieder die Finger dort, wo sie nicht hingehören.

Jeder trinkt und isst seins

Teile dir keine Becher, Flaschen, Teller, Bestecke mit anderen Menschen. Man kann die Vorsicht sicher auch übertreiben. Deinen Partner zu küssen und sich danach zu weigern aus dem gleichen Teller zu essen, ist sicher sinnfrei. Gerade in den kalten Monaten ist allerdings Vorsicht geboten.

Kinder und Spielzeug

Kinder stecken sich häufig über gemeinsam genutztes Spielzeug an. In vielen öffentlichen Einrichtungen gibt es für Kinder Spielsachen und Bücher. Insbesondere in Arztpraxen solltest du diese meiden. Bring doch einfach dein eigenes Spielzeug oder ein eigenes Buch mit.

Wasche deine Hände nach jedem Nase putzen

Hände waschen hatten wir zwar schon. Allerdings ist dieser Fall noch einmal besonders hervorzuheben. Taschentücher sollten nur einmal genutzt werden. Vielleicht sparst du hier auch nicht an der besten Stelle, wenn du dir die Nase mit Taschentüchern putzt, bei denen die Hälfte des Sekrets auf die Hände durchgelassen wird. Lecker!

Um sicher zu gehen, kannst du nach jedem Nase putzen die Hände waschen.

Entsorge direkt nach Benutzung deine Taschentücher

Im letzten Punkt geht es nochmal um die geliebten Taschentücher. Manche Menschen sammeln Taschentücher an allen möglichen Stellen. So hat man die Brut des Teufels auch überall erreichbar.

Bitte werfe deine Taschentücher also direkt nach der Nutzung in den Mülleimer!

Vorbeugen durch Ernährung

Vitamine sind ja bei Erkältungen ganz wichtig. Nicht ganz! Sicher unterstützt eine gute Ernährung den Körper auch in der Akutphase. Allerdings sind Vitamine eher vorbeugend wirksam. Achte also auf eine regelmäßige Vitaminzufuhr.

Abwechslungsreiche Ernährung

Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien mobilisiert deine Abwehrkräfte.

Die wichtigen Vitamine für ein starkes Immunsystem

Vitamin A – Für gesunde Schleimhäute als schützende Barriere
Vitamin B – Für eine höhere Leistungsfähigkeit
Vitamin C – Zur Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems
Vitamin D – Für die Aktivierung des Immunabwehrsystems
Vitamin E – Zum Schutz deiner Immunzellen

Wichtige Mineralstoffe

Neben Vitaminen spielen Mineralstoffe eine wichtige Rolle in der Erkältungsprävention. Dies sind die wichtigsten Mineralstoffe für dein Immunsystem:

  • Eisen
  • Kalzium
  • Mangan
  • Magnesium
  • Zink
  • Selen

Aufgrund der Wasserlöslichkeit muss die Zufuhr von Mineralstoffen mehrfach erfolgen.

Die gesunden Ballaststoffen

Ballaststoffe regen die Verdauung an und beugen verschiedenen Krankheiten vor.

Ballaststoffe kommen vorwiegend in folgenden Lebensmitteln vor:

  • Obst
  • Gemüse
  • Getreide

Achte bei Reis, Nudeln, Brot und anderen Getreideprodukten darauf,dass sie aus Vollkorn sind.

Sofern du es verträgst, kannst du auch Hülsenfrüchte, wie z. B. Bohnen und Kichererbsen, Schwarzwurzeln und Kohlsorten  mit in deinen Ernährungsplan einarbeiten.

Übertreibe es nicht mit Alkohol und tierischen Fetten

Wichtig bei der richtigen Ernährung ist es auch zu wissen, was man meiden sollte. Hier möchte ich Alkohol und eine fettreiche, kalorienhaltige Ernährung hervorheben, da diese zu einer Leberschädigung führen können. Wenn man sich die Funktion der Leber betrachtet, weiß man, dass sie eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielt. Durch die Pfortader gelangen Stoffe, die aus dem Darm in die Blutbahn aufgenommen wurden, in die Leberzellen. Je nach Bedarf werden sie dort sofort verwertet, gespeichert, umgewandelt oder abgebaut.

Schädigt man also die Leber oder versorgt sie nicht mit den richtigen Stoffen, führt dies auch zu einer schlechten Immunabwehr.

Vorbeugen durch Erholung

„Cool, ich bin krank geschrieben. Jetzt kann ich zuhause endlich mein Parkett fertig legen!“ ist keine professionelle Einstellung deinem Arbeitgeber gegenüber. Wenn du krank bist, solltest du alles daran setzen, wieder gesund zu werden. Folglich „RUHE DICH VERDAMMT NOCHMAL AUS!“

Sorge für ausreichend Schlaf

Nachts vollbringt unser Körper Höchstleistungen. Er regeneriert den gesamten Organismus. Je tiefer und fester man dabei schläft, umso höher ist die Regenerationsleistung. Das bedeutet:

  • Abwehrkräfte werden gestärkt
  • Hormone kurbeln das Zellwachstum an
  • Speicherung des Erlebten im Langzeitgedächnis

Qualität ist dabei sehr wichtig und jede Verbesserung führt zu einem besseren Ergebnis. Bei der Schlafmenge ist es anders. Die meisten Menschen benötigen zwischen sechs und acht Stunden Schlaf, um am folgenden Tag fit zu sein. Es gibt aber auch Einzelfälle, die mit nur vier Stunden auskommen oder bis zu zehn Stunden benötigen. Sollte jemand mehr als ausreichend schlafen, ist dies schön für ihn, verbessert aber nicht das Ergebnis.

Mache Ruhepausen

Mache regelmäßig Ruhepausen, um Stress zu reduzieren. Nicht umsonst gibt es gesetzliche Pausenregelungen. Wenn du dir den Luxus gönnen kannst öfters zu machen, nutze dies mindestens alle zwei Stunden. Bewege dich, lenke dich ab, erzähl mit deinem Kollegen über andere Dinge oder ruhe dich einfach nur mal aus. Zusätzlich schreit unser Körper auch nach Abwechslung. Bei einem Bürojob solltest du regelmäßig aufstehen. Wenn du nur stehst, darfst du dich gerne mal hinsetzen.

Nicht jedes Problem ist deines

Du musst nicht jedes Problem lösen. Schaue dir also genau an, ob es unter anderem dein Problem ist, ob es nur dein Problem ist oder das Problem jemand anders gehört. Sollte es dein Problem sein, solltest du zusätzlich schauen, ob du es lösen musst, ob es sich vielleicht auch von selbst löst, du es umgehen, ignorieren oder vermeiden kannst.

Kannst du dich an die letzten fünf Gründe für Probleme mit deinem Partner erinnern? Ich nicht. Falls es bei dir auch so ist, überlege mal, ob das Problem durch eine Nacht ruhigen Schlaf wieder behoben ist.

Geheimtipp: Ich streite grundsätzlich nicht nach 20 Uhr. Müde Menschen werden irrational und je später der Abend wird, desto blöder werden die Argumente. Vertage die Diskussion und schau mal, ob es sich von selbst erledigt. Gilt natürlich auch für die Arbeit.

Verwende Entspannungstechniken

Entspannungstechniken wie Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung bieten vielen Menschen eine aktive, erholsame Entspannung. Begebe dich also gerne 15 Minuten in einen mentalen Kurzurlaub und gehe mit frischer Energie ans Werk.

Hier drei schöne Links zu Hörbüchern und Büchern zum Thema:

Auch Sport kann erholsam sein

Manche benötigen Ruhe zur Erholung, andere müssen sich bewegen. Bei mir ist es eher eine Mischung mit großem Aktivitätsdrang. Beantworte dir die Frage selbst. Wenn ich fertig mit meinem Sport bin, fühle ich mich vielleicht ausgepowert, aber auf jeden Fall erholt und voller Energie.

Vorbeugen durch gute Luft

Ich muss zugeben, in diesem Abschnitt gibt es für mich auch Neues. Meine Meinung von kalter Luft nicht krank zu werden, ist nicht ganz korrekt. Kälte führt nämlich zu einer geringeren Anzahl an Abwehrzellen in den Schleimhäuten und dies wiederum führt zu einem erhöhten Risiko für Erkältungen. Dies ändert aber nichts am Grundsatz, dass frische Luft gesundheitsfördernd ist.

Spazieren gehen

Gehe täglich mindestens für eine halbe Stunde spazieren. Dein Organismus kommt in Schwung, deine Lungen werden durchlüftet und deine im Büro ausgetrockneten Schleimhäute werden wieder feucht.

Kleide dich ausreichend warm

Niedrige Temperaturen können dem Körper ordentlich zusetzen. Bei einer zu geringen Körperkerntemperatur arbeitet der komplette Organismus nicht mehr in normaler Geschwindigkeit und Qualität. Das schwächt den Körper.

Schal vor den Mund

Bei sehr kaltem Wetter schützt ein Schal vor Mund und Nase die Atemwege. Wie bereits eingangs erwähnt, haben wir bei Kälte eine geringere Anzahl an Abwehrzellen in den Schleimhäuten der Nase. Zusätzlich kühlen Lunge und Bronchien bei eisigen Temperaturen schnell aus und das Atmen fällt schwer.

Feuchte Kleidung wechseln

Auch wenn Du keine Zeit zum Duschen hast, solltest du nach dem Sport deine verschwitzten Klamotten wechseln. Feuchte Kleidung begünstigt die Vermehrung von Bakterien, Keimen und Pilzen. Eine Zeit von 30 Minuten bis zum Kleiderwechsel sollte dabei nicht überschritten werden.

Frische Luft an deinem Aufenthaltsort

Viele Büromitarbeiter klagen über trockene Augen, ausgetrocknete Schleimhäute in Mund und Nase. Diese Symptome sind klare Faktoren für eine erhöhte Infektanfälligkeit. Die optimale relative Luftfeuchtigkeit sollte im Büro zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Insbesondere während der Wintermonate sind Werte unter 20 Prozent nicht selten. Hier einige Tipps den Folgen entgegenzuwirken:

Richtig lüften

Fenster auf Kipp stellen führt im Winter zu noch trockenerer Luft. Kalte Luft kann nämlich weniger Wasser aufnehmen, als warme. Gelangt diese kalte Luft also in warme Büros, sinkt folglich die relative Luftfeuchtigkeit. Besseres Vorgehen: Viermal täglich Fenster für etwa drei Minuten weit öffnen.

Die Räume nicht überheizen

Ideale Temperatur für dein Büro sind 20 bis 22 Grad Celsius. Höhere Temperaturen bedeuten einen höheren Bedarf an Feuchtigkeitszufuhr. Übertreibe es also nicht mit Wärme im Büro.

Die Feuchtigkeit im Auge haben

Halte die Feuchtigkeit in deinem Büro unter Kontrolle. Dies lässt sich ganz einfach durch einen günstigen Hygrometer bewerkstelligen.

Wir haben zuhause und im Büro die günstigen Produkte und ich bin zufrieden damit.

Niedrige Feuchtigkeit erhöhen

Bei trockener Luft in Büroräumen, kannst du mit einem elektrischen Luftbefeuchter Abhilfe schaffen. Diese schaffen laut Herstellerangabe bis zu 70 Quadratmeter. Für noch größere Räume benötigst du schon eine eingebaute Befeuchtungsanlage.

Behandlung durch gute Ernährung

Das Internet ist groß und auf jeder Seite stehen andere Informationen. Dabei fällt es schwer Werbeseiten von Informationsseiten zu unterscheiden. Ich möchte aber auch die Werbeseiten nicht schlecht reden. Es gibt dort sicher auch gute Informationen und gleichzeitig die entsprechenden Produkte dazu. Einen faden Geschmack hat es bei mir dennoch. Mit verzweifelten Kranken lässt sich gut Geld verdienen. Unter anderem findet man das Wundermittel Zink. Dieses soll die Erkältungszeit verkürzen können. Liest man sich andere Seiten durch, erfährt man, dass Zinktabletten auch erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen können. Ich schließe es mal bei mir nicht in die Einkaufsliste mit ein. Hier drei einfache Tipps. Alles weitere, darfst du dir gerne selbst heraussuchen:

Viel trinken

Bei einer Erkältung ist ausreichendes Trinken extrem wichtig. Durch das Fieber verbraucht der Körper mehr Flüssigkeit. Dies musst du dann natürlich zusätzlich wieder in den Körper hinein bringen. Zusätzlich wird durch das Trinken der Schleim in Nase und Hals flüssiger, womit die Krankheitskeime besser transportiert werden können. Übersteigt deine Temperatur 37 Grad Celsius kannst du dir folgende Regel merken:

Zusätzlich zu deiner normalen Trinkmenge, solltest du pro einem Grad Celsius Temperatur einen halben Liter trinken. Beispiel:

  • Grundmenge 2,5 Liter
  • Temperatur 39 Grad (also +2 Grad)
  • Empfohlene Trinkmenge 3,5 Liter

Erkältungspräparate lindern die Symptome

Wenn wir davon ausgehen, dass eine Erkältung, sofern man sich richtig verhält, etwa 14 Tage anhält, bedeutet es auch, dass man keine Tabletten einwerfen muss. Einerseits stimmt das, andererseits spricht nichts dagegen weniger leiden zu müssen. Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol sowie Nasensprays lindern die Beschwerden.

Gesunde, ausgewogene Ernährung gibt Energie

Auch wenn eine ausgewogene Ernährung insbesondere präventiv hilft, sollte man dies im akuten Zustand nicht vernachlässigen. Zum einen müssen wir die aktive Immunabwehr versorgen, aber auch mittelfristig möchten wir wieder zu einem gesunden, kräftigen Organismus kommen. Zusätzlich zu Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen sind heiße Suppen zu empfehlen. Sie tun gut und kümmern sich gleichzeitig um zusätzliche Flüssigkeit!

Behandlung durch richtiges Verhalten

Wenn du dir schon selbst nicht wichtig bist, denke wenigstens an dein Umfeld. Während einer akuten Erkältung solltest du daher häufig deine Hände waschen oder sie desinfizieren. Hier einige Tipps, welches Verhalten du während der Erkältungszeit zusätzlich im Köcher haben solltest:

Schonen, schonen, schonen

Sprachen wir oben davon ausreichend zu schlafen, gilt dies hier um so mehr. Der Bedarf dafür ist in einer akuten Phase nur entsprechend höher. Pulstreibende Aktivitäten kannst du erst einmal hinten anstellen. Es ist sicher nicht verboten spazieren zu gehen, sich zum Essen an den Tisch zu setzen oder einen Film zu schauen. Achte darauf, was dein Körper braucht. Insbesondere bei der Nutzung von Schmerzmitteln sollte dir bewusst sein, dass es dir gerade nur gut geht, weil du den Schmerz blockierst.

Niese in die Ellenbeuge

Viel zu häufig wird leider noch die Hand beim Niesen verwendet. Da wir mit den Händen so ziemlich alles anfingern, was uns in den Weg kommt, ist dies der beste Weg deine Keime mit deinen Mitmenschen zu teilen. Die Umgewöhnung dauert einige Zeit, ist aber möglich.

Führe Atemübungen durch

Mehrfach pro Tag solltest du bewusst tief in Brust, Bauch und in die Flanken einatmen. Durch die verstopfte Nase, den nervigen Hustenreiz und die Schmerzen im Brustkorb atmen wir intuitiv flach. Dies hat zur Folge, dass nur die oberen Atemwege belüftet werden und sich in den anderen Regionen der Lunge Infektionen ausbreiten können.

Ganz nebenbei hilft das intensive und tiefe Atmen ruhiger zu werden und Stress abzubauen.

Inhaliere 3 Mal täglich

Das Inhalieren bei Erkältung lindert zahlreiche Symptome deiner Erkältung und tut einfach auch gut. Einerseits werden beim Inhalieren die Atemwege befeuchtet, zum anderen wird der festsitzende Schleim verflüssigt. Dadurch wird die verstopfte Nase wieder frei und erkältungsbedingte Kopfschmerzen lassen häufig nach.

Während man früher noch klassisch mit „Handtuch über dem Kopf“ über einer Schüssel das heiße Wasser inhalierte, verwendet man heute Inhaliergeräte aus Kunststoff.

Diesen Inhalator nutzen wir zuhause

Wer es teurer braucht, kann sich auch einen elektronischen zulegen.

Lagere deinen Kopf / Oberkörper beim Schlafen etwas hoch

Bei Erkältungen empfiehlt es sich den Kopf oder den Oberkörper beim Schlafen leicht erhöht zu lagern. Dies erreichst du mit einem Extrakissen oder einer Unterlage (Handtuch, Decke) unter dem Kopfteil der Matratze. Dadurch verringert sich der Druck in den Nasennebenhöhlen und dir fällt das Atmen wieder leichter.

Reduziere das Rauchen

Rauchen löst in deinem Körper jede Menge gesundheitsschädlicher Reaktionen aus. Bei einer akuten Erkältung können Zigaretten deine Heilungsdauer verlängern und sogar chronische Krankheiten begünstigen.

Husten führt zu mehr husten

Bitte unterscheide produktives Abhusten von Schleim und trockenen Reizhusten. Das Abhusten ist eine wichtige Schutzfunktion des Körpers und sollte zugelassen werden. Wenn du allerdings nur hustest, weil es im Hals kratzt, führt dies sehr wahrscheinlich zu einem noch intensiveren Kratzen. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, kannst du:

  • dich räuspern
  • einen kleinen Schluck trinken
  • ein Bonbon lutschen

Übrigens kann man durch einen starken Hauchstoß auch mal einen produktiven Huster ersetzen und damit den Schleim auswerfen.

Erkältung vs. Grippe

Bei 80 Prozent der Betroffenen verläuft die Erkältungs-Infektion unkompliziert. Die übrigen 20 Prozent haben sich eine echte Grippe eingefangen und sind teilweise erst fünf Wochen nach Ausbruch der Grippe wieder ganz fit. In der folgenden Tabelle findest du eine Aufzählung an Symptomen, die in der Regel bei beiden Varianten auftreten. Wie immer gibt es hier auch Ausnahmen:

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